Eisenmangel

Was können Betroffene selbst tun?

Wurde ein Eisenmangel festgestellt, ist es wichtig, die Ursache zu erkennen und falls möglich zu beseitigen.

Hierzu kann z. B. gehören:1

  • Ernährung optimieren
  • Eisenaufnahme verbessern
  • Eisensupplementation/Medikamentöse Behandlung nach Abklärung

Betroffene sollten ihre Beschwerden aufmerksam beobachten und ernst nehmen. Hilfreich kann es sein, die eigenen Kräfte bewusst einzuteilen, regelmäßige Pausen einzuplanen und den Alltag möglichst gut zu strukturieren. Wichtig ist außerdem, frühzeitig das Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu suchen und Fragen oder Veränderungen offen anzusprechen.



Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, da Eisen mit der Nahrung aufgenommen werden muss und nicht vom Organismus selbst hergestellt werden kann.

Der Mittelwert der Zufuhr von Eisen in Deutschland liegt laut Nationaler Verzehrsstudie II (NVS II) bei Frauen bei 11,8 mg/Tag und bei Männern bei 14,4 mg/Tag. Diese und weitere Verzehrdaten aus Deutschland zeigen, dass die empfohlene Zufuhr in einigen Bevölkerungsgruppen, vor allem von Mädchen und Frauen, im Mittel nicht erreicht wird. Eine Zufuhr unterhalb des Referenzwerts ist nicht unbedingt mit einem Mangel gleichzusetzen, langfristig wird jedoch die Wahrscheinlichkeit für eine Unterversorgung erhöht.2

Hinweis:

Diese Informationen ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Behandlungsteam. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.